| Fecha: | 7-8 junio 2008 |
| Lugar: | Friedrichshafen |
| Disciplinas: | Freestyle |
| Formato: | Campeonato nacional |
| Superficie: | Césped |
| División: | Open |
| Nivel de juego: | Avanzados |
| Sitio Web: | http://frisbee-freestyle-dm08.spinflo... |
| Contacto: | Enviar un mensaje |
Friedrichshafen – In der Turn- und Festhalle Friedrichshafen fand Anfang Juni die TeleData Frisbee Freestyle Deutsche Meisterschaft 2008 statt. Unter den rund 40 Athleten zahlreiche neue Gesichter und auch drei Gäste aus der benachbarten Schweiz. Florian Hess und Christian Lamred aus Karlsruhe dominierten beide Wettbewerbe, sicherten sich ihren ersten Meistertitel in der Division „Open Pairs“ und konnten gemeinsam mit Carsten Heim aus Ludwigsburg den Meistertitel in „Co-Op“ verteidigen.
Die Ausrichter Thomas Napieralski und Henrik Klein von „New Games – Frisbeesport“ sorgten für eine gut organisierte Durchführung der Titelkämpfe, die erstmals nach den offiziellen Regeln der weltweiten Freestyle-Spieler-Vereinigung (Freestyle Players’ Association, FPA) ausgetragen wurden. Leider mussten die Wettkämpfe an beiden Tagen aufgrund unbeständiger und kühler Witterung in die Halle verlegt werden. Für den Ergebnisdienst sorgte als Hauptrichter Bo Bul. Der dreifache „Open Pairs“-Meister gemeinsam mit Hartmut Wahrmann konnte aufgrund einer Verletzung nicht zur Titelverteidigung antreten.
Am ersten Tag standen die Viertel- und Halbfinale bei „Open Pairs“ sowie das Halbfinale im „Co-Op“ auf dem Programm. Für jede Runde wurden sechs Punktrichter berufen, die jeweils zu zweit die Bereiche Durchführung (Execution), Schwierigkeit (Difficulty) und Präsentation beziehungsweise künstlerischer Eindruck (Artistic Impression) bewerteten. Gemäß FPA-Regeularien spielen fünf Kategorien in die Bewertung der Präsentation ein: Vielfältigkeit, Teamwork, Musik, Spielfluss und Gesamteindruck. Am Sonntag folgten die Finalrunden, bereichert durch die Hundefrisbeeshow der "Burning Rockets" aus dem Raum Göppingen.
Die gegenüber dem Vorjahr noch einmal stark verbesserten Flo Hess und Christian Lamred hatten in allen Bereichen die Nase vorn, im Co-Op gemeinsam mit Carsten Heim. Ihre Darbietungen waren die schwierigsten, am stärksten choreografierten, mit den wenigsten Fehlern. Auf den weiteren Plätzen landeten bei „Open Pairs“ Kolja Hannemann und Matteo Feller (Berlin) knapp vor Rainer Dörr und Dominique Weißenberger (Karlsruhe). Letzterer hatte sich im Halbfinale am Knie verletzt, biss aber für die Finalrunde noch einmal auf die Zähne. Somit gelang es, Carsten Heim und Laurent Mess (Ludwigsburg/Freiberg) auf Platz vier und Bianca Strunz und Jan Schreck (Berlin) auf Platz fünf zu verweisen.
In der Spielklasse „Co-Op“ war der Noten-Abstand zwischen den Titelverteidigern und ihren Konkurrenten sogar noch größer. Auf Platz zwei landeten Stefan Dünkel, Martin Stadler und Mehrdad Hosseinian (Heidelberg) vor Jan Schreck, Kolja Hannemann und Matteo Feller (Berlin). Die beiden einzigen Frauen im Teilnehmerfeld, Bianca Strunz (Berlin) und Ilka Simon (Köln) belegten gemeinsam mit Marc Pestotnik den vierten Platz. Bei der Siegerehrung zeigte sich der Friedrichshafener Stadtrat Erich Habisreuther beeindruckt von den sportlichen Leistungen und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Athleten bald wiederkämen und dann hoffentlich wie vorgesehen im Strandbad spielen könnten. Neben dem Wanderpokal für „Open Pairs“ wurde auch ein neuer Wanderpokal für „Co-Op“ verliehen, eine aus Holz gedrechselte, in 45 Grad Schräglage auf einem Kugellager drehbare Scheibe.
Platzierungen nach der Finalrunde der besten acht Paare:
* Mike Hettich konnte aufgrund einer Erkrankung nicht mehr zum Halbfinale antreten. Stattdessen sprang Toufik Lamred für ihn ein, der sich nicht fürs Halbfinale qualifiziert hatte.